Wenn
unsere Klienten den „KUB“ als Kürzel von Krisen-
und Beratungsdienst verstanden haben, so hat sich doch unser Selbstverständnis
als Träger KUB längst erweitert. |
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Kompetenz
und Begleitung
Der KUB e.V.als gemeinnütziger Verein verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Menschen in psychischen Notlagen. In dieser Zeit konnten wir vielfältige Kompetenzen sammeln und weiterentwickeln, die auch unser Selbstverständnis von heute prägen.
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Kollegialität
und (Weiter-) Bildung
Wir möchten auf unserem Wissen nicht sitzen
bleiben, wir geben es weiter. Viele Erfahrungen aus unserer Praxis
stehen in keinem Lehrbuch. Weiterbildung von Kollegen – auch
aus anderen Bereichen - bestimmt unser Selbstverständnis als
lernende und lehrende Menschen. |
Konfrontation und Bewältigung
Wir verstehen eine Krise als den Verlust des seelischen Gleichgewichts, in die jeder Mensch in seinem Leben geraten kann, wenn er mit Dingen konfrontiert wird, die seine bisherigen Fähigkeiten, Probleme zu lösen übersteigen.
Krisen können sich je nach dem Menschen und seiner Vorgeschichte ganz unterschiedlich ausdrücken. Jeder reagiert dabei anders. Darauf stellen wir uns ein.
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Krisen
und Bedarfe
Die Anforderungen an die gemeindepsychiatrische
Versorgung sind in einem ständigen Wandel. Dort wo ein neuer
Bedarf entsteht, ergreifen wir die Initiative für neue Projekte.
Ein Beispiel verdeutlicht das: In unserer Region leben viele ältere
und alte Menschen, die häufig keinen Ansprechpartner haben. Erschreckend
viele nehmen sich das Leben. Wo nur der Blick zurück möglich
scheint, bemühen wir uns um eine Zukunft im Alter. >>
KUB Fortbildung |
Können
und Beachten
Wer täglich mit Menschen in Notlagen und Krisen zu tun hat, der
braucht eine innere Orientierung: Für uns bedeutet das, in jedem
Menschen das Besondere zu sehen und seine persönliche Entwicklung
zu fördern, seine Eigenarten wie auch seine Fähigkeiten
zu achten und seine Selbstverantwortung so weit wie möglich zu
respektieren. |
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Kommunikation
und Bearbeitung
Wo die Kommunikation zwischen Menschen, aber auch
zwischen Menschen und Einrichtungen – oder der innere Dialog
eines Menschen - ins Stocken geraten ist, suchen wir neue Wege der
Verständigung.
Wir verstehen uns somit auf Zuhören und auf Sprechen. Sprechen
kann Wunden heilen oder Wunden aufreißen. Sprechen zielt auf
Verständigung ab, Missverstehen bewirkt Unverständnis.
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Kooperieren
und Befördern
Als ein kleiner Trägerverein ist es uns
wichtig, mit anderen zu kooperieren. Im Rahmen der gemeindepsychiatrischen
Pflichtversorgung, zu der wir gehören, arbeiten wir trägerübergreifend
an gemeinsamen Anliegen, die Versorgung der Berliner Bürger,
insbesondere der psychisch Kranken und ihrer Angehörigen zu
verbessern.
Das Bewusstsein des Miteinanders drückt sich exemplarisch im
Konzept der Vernetzung unserer Einrichtung Berliner Krisendienst
Südwest aus: Jeden Tag übernehmen ein Mitarbeiter des
Krisendienstes und zwei Kollegen aus anderen psychosozialen Einrichtungen
von Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg gemeinsam
die Krisenversorgung.
Wir wissen auch, was wir nicht können: Das können andere
und das wissen wir. Wir vermitteln wann immer nötig an die
spezialisierten Angebote von mehr als 2000 Einrichtungen in Berlin. |